Samstag, 5. Mai 2012

Frühling in der Waldeinsamkeit



Anfang April hat sich mein weißes Beet  nach dieser Aktion gut erholt und....


....weitere Bauarbeiten beschäftigten uns ;) 



Diese Baustelle ist hoffentlich bald abgeschlossen, die Fläche vor unserem Backhaus wird gepflastert.



Zur Zeit rollen sich die Farne aus und färben die Waldeinsamkeit in ein leuchtendes maigrün



Die Hostas im Kübel kommen ziemlich spärlich, sie haben den Winter nicht so gut überstanden wie die im Beet.



Meine Aurikeln blühen,  "Lee Paul", "Hinton Fields" (gün-weiß-gelbe Blüten) und eine eine dunkelrot gefüllte Schönheit, ein Ableger von Silkes Aurikel 

Frühlingsnacht
Im Kastanienbaum der Wind
Reckt verschlafen sein Gefieder,
An den spitzen Dächern rinnt
Dämmerung und Mondschein nieder.


Alle Brunnen rauschen kühl
Vor sich hin verworrene Sagen,
Zehnuhrglocken im Gestühl
Rüsten feierlich zum Schlagen.

In den Gärten unbelauscht
Schlummern mondbeglänzte Bäume,
Durch die runden Kronen rauscht
Tief das Atmen schöner Träume.


Zögernd leg ich aus der Hand
Meine warmgespielte Geige,
Staune weit ins blaue Land,
Träume, sehne mich und schweige.


Hermann Hesse





Kommentare:

  1. Liebe Heidi,
    gerade vor ein paar Tagen habe ich überlegt, ob es Dir gelungen ist das kleine gefüllte Blümchen als gefüllte Version zu erhalten bzw. ob sie auch bei Dir irgendwann aufgegeben hat. Aber Du hast wirklich ein gutes Händchen für Aurikeln :-)
    Liebe Grüße zum Wochenende
    Silke

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  2. Es ist ja jede Menge los, in der Waldeinsamkeit! Dein weißes Beet zeigt sich doch wieder so schön wie zuvor. Und das wunderbare Maigrün, das im Moment so in den Garten lockt, ist zur Genüge vorhanden. Silkes Aurikel haben bei dir einen guten Platz gefunden und das Ganze wird gekrönt von Hermann Hesse's Worten.

    Ich wünsche dir einen ganz wunderschönen Mai, Brigitte

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  3. Traumbilder!
    Auch in der Waldeinsamkeit kann es wunderschön sein oder gerade deswegen.

    Liebe Sonntagsgrüße
    Sara

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  4. Liebe Heidi,
    das sieht aber richtig idyllisch, allerdings auch nach reichlich Arbeit bei dir aus. Meine Farne haben sich auch erst in den letzten Tagen entwickelt, die sind immer recht spät dran. Aber dann sieht es umso schöner aus.
    Lieben Gruß
    Elke

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  5. Oh, euch geht die Arbeit nie aus.
    Ist ja auch gut so.

    Es ist immer wieder zauberhaft, wenn alles anfängt zu grünen und zu blühen!

    Euer Platz vor dem Backhäusle wird bestimmt schön. Freue mich schon auf das Endergebnis.

    Ich wünsche dir eine schöne Woche,
    Biene aus dem Seifengarten

    PS: obwohl ich dich verfolge, werden deine neuen Postings nicht immer bei mir angezeigt. Das finde ich schade.

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  6. Heidi, ich erinnere mich noch gut an eure Aktion, so und weitere Bauarbeiten hast du auch? Ich brauch keine mehr, und doch geht es immer weiter!
    Hostas in Töpfen leiden in jedem Winter, immer mal andere. In den letzten drei Wintern habe ich ca. 15 verloren, aber ich bekomme immer wieder Neue. In den Beeten stirbt nie eine, und da gehören sie eigentlich hin. Wenn ich nicht so gierig wäre...

    Ich wünsche dir eine schöne Woche und am Donnerstag soll es ganz toll werden, hier jedenfalls.

    Sigrun

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  7. Liebe Heidi,
    wunderschön sieht es bei dir aus - und die Baustelle verspricht ja einen herrlichen neuen (Sitz-, Ruhe-, Liege-?)Genießerplatz! Und einen sehr unauffälligen Bauaufseher habt ihr auch;-), das kann einfach nur schön werden.
    Fein, dass dein weißes Beet keinen so großen Schaden genommen hat. Alleine die Aufregung und die viele Arbeit war ja schon genug an Schrecken und Schaden.
    Bei mir haben auch einige Hostas den strengen Februarfrost nicht überlebt. Schade. Und zwei, die noch schwachen Austrieb hatten, haben Nachbars Katzen ausgebuddelt und zerstört. Das hat mich ganz schön sauer gemacht.
    Gutes Vorankommen mit der Baustelle und dann ausgiebiges Genießen des Resultats wünsche ich & schicke ganz liebe Grüße,
    Margit

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  8. Liebe Heidi,
    ich freue mich sehr, das du meinen neuen blog gefunden hast.
    Um deinen Garten beneide ich dich sehr!!! Wir haben ja nur einen klitzekleinen Vorgarten zur Verfügung. Um so mehr freue ich mich darüber, das du mich an deinen Gartenträumen teilhaben läßt :-))))
    Alles Liebe und einen schönen Tag!
    Marina

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  9. Ein sehr schöner Garten. Da muß man halt ein Händchen für haben. Toll!

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  10. ein wundervoller post so feine bilder und ein prima garten.danke für den einblick und die inspiration

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  11. Liebe Heidi,
    ich bin seit diesem Jahr Aurikel Besitzerin und habe all meine 15 Pflänzchen zum Blühen und Austreiben gebracht...Ich wollte einfach mal kurz fragen, ob man die verblühten Blumen abschneiden muss, oder ob man sie lässt und sie "ziehen" sich zurück? Ich bin dankbar für jeden klitzekleinen Tipp...Herzliche Grüsse vom Zürichsee in der Schweiz, wo wir die (hoffentlich) letzte frostige Nacht gut überstanden haben.
    Carolin

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  12. Hallo Carolin, nach dem Blühen topfe ich die Aurikeln um und schneide dann auch die Blüten ab. Wenn Du Samen ziehen willst musst Du sie ausreifen lassen. Wenn Du noch mehr studieren möchtest dann schau doch mal da: http://www.aurikula-moye.de/

    Liebe Grüße, Heidi

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  13. Herzlichen Dank, Heidi, das schaue ich mir gerne an und ich danke Dir schon sehr für den Tipp!
    Liebe Grüsse
    von Carolin

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  14. Liebe Heidi, da ist frau einige Zeit nicht mehr bloggen und schon gibt es viel nachzulesen und Neues zu bewundern. Da scheint ja etwas Schönes am Entstehen vor dem Backhaus. Wunderbar auch deine sonstigen Bilder aus deinem zauberhaften Waldgarten. Du hast also wie ich auch einige Hostas in Töpfen diesen Winter "verloren". Jetzt aber, wo alles grünt und blüht, vergisst man diese Schäden etwas und geniesst einfach den Moment. Es ist wunderschön im Maigarten! Herzlichen Dank für deinen netten Kommentar zu meinem Post.
    Liebe Grüsse, Barbara

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