Mittwoch, 28. Januar 2009

Familie Reh,....

...unsere Nachbarn würden liebend gerne....

....... an meinen Rosen knabbern!!

Im Winterwald finden sie aber noch ausreichend Blätter und Knospen zum Äsen.

Das Weibchen könnte zu dieser Jahreszeit schon trächtig sein, meist werden die Kitze im Mai geboren.

Dieser Bock zeigt stolz sein Gehörn, es fällt jedes Jahr in der Zeit von Oktober bis November ab.

Das neue Geweih wächst sofort unter einer schützenden Basthaut nach, die hier schön zu erkennen ist. Wenn sich das Geweih vollständig ausgebildet hat, wird die schützende Haut nicht mehr gebraucht und z. Bsp. an Baumstämmen abgerieben. Ein einjähriger Bock hat kein verzweigtes Gehörn, unser Nachbar ist also schon ein wenig erfahrener.

Die Fotos hab ich vom Balkon aus gemacht. Wenn ich mich langsam bewege und leise mit Ihnen spreche laufen sie nicht davon :)

Kommentare:

  1. so zu wohnen ist ja ein wunderbares privileg!schön,so nah an der natur zu sein!
    lg,filz-t-raum.ch

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  2. Ich kann abends von unserer Terasse auch die Rehe beobachten - allerdings nur im Sommer - da sind sie auf dem Nachbargrundstück.
    Es sind einfach schöne, zarte Tiere.
    Bei Dir, in der Waldeinsamkeit ist es natürlich noch naturnaher..herrlich! Wobei ich bei den "Rosenknopsen anfuttern" auch kein Spaß verstehen würde...:o))
    Lieben Gruß
    Birgit

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  3. So nahe kommen bei uns die Rehe nie. Jetzt sowieso nicht mehr, da inzwischen die Wiese von Ziegen und Schafen bevölkert ist und neuerdings auch ein elektrische Zaun alles abgrenzt. Du kannst sogar leise mit ihnen sprechen und sie gehen nicht fort....bist du evtl. gar eine "Rehflüsterin"? ;-) !!
    Liebe Grüsse,
    Barbara

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  4. es ist schon etwas besonderes Wildtiere so beobachten zu können.
    Unsere Nachbarn beobachte ich lieber nicht.Wer weiß was die dann von mir denken.
    L.G.
    Helga

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  5. Wenn ich in deinem Blog bin und deine Bilder sehe, bekomme ich immer so eine leise Ziehen in der Herzgegend - Sehnsucht nach Waldeinsamkeit.
    Liebe Grüsse, Allerleirauh

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  6. Hallöchen!
    Wehmut nach Waldeinsamkeit überkommt mich nicht. Gar zu oft wird mein Garten von den Rehen heimgesucht. Am hellen Tage spazieren sie mittlerweile schon auf der Straße umher, völlig furchtlos. Ich mag gar nicht an die Fraßschäden denken. Ein Jahr war es im Sommer so schlimm, mein Gemüse wurden mehrfach abgefressen, die Rosenknospen- und blüten abgeknabbert, der Efeu war kahl. Mitten im Sommer, stell dir das vor!
    Heute erzählte mir meine Freundin von ihrem Mitleid mit den armen Tieren. Bei der Frostperiode kürzlich hätte sie das Scheunentor geöffnet und Heu und Rüben zum Fressen ausgelegt. Ich bin fast umgefallen vor Zorn und Entsetzen. Wie dumm, die Tiere auch noch anzufüttern *grrr*

    LG Gudi

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  7. So schöne Fotos von so schönen Nachbarn.
    LG Margrit

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  8. @Gudi...oh ja,mit dem Anfüttern gibt es geteilte Meinungen. Ich denke wenn die Tiere genügend Wild-und Waldflächen zur Verfügung haben kommen sie in solchen Wintern auch gut zurecht. Da sollte sich der Mensch dann nicht einmischen.
    Am meisten Futter benötigen die Tiere auch im Spätsommer und Herbst um sich einen Winterspeck anzufressen,da war Dein Gemüse gerade recht ;) Im Winter geht ihr Organismus dann auf Sparflamme und es ist Fastenzeit angesagt,
    deshalb denke ich sind sie auch nicht ganz so fluchtfreudig wenn sie mich sehen.
    Auf jeden Fall gehören sie in die Waldeinsamkeit, sie waren ja auch schon vor den Menschen da....und meine Pflanzen muss ich mit(einem nicht so ästhetischen) Zaun schützen.
    Ein schönes Wochenende wünscht Euch, Heidi

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  9. Liebe Heidi,
    du hast ganz besonders schöne Nachbarn! Der Meinung bin ich auch, dass die Tiere wohl vor den Menschen da waren und ich denke, ihr werdet euch sicher arrangieren. Bei uns hier gibt es noch großflächige Grundstücke und ich kann, wenn ich im Schlafzimmer auf dem Bett liege, auch ab und zu den übernächsten Nachbarn's Pferde sehen. Da könnte ich stundenlang zuschauen. Lieben Gruss, Brigitte

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  10. Liebe Heidi, bei diesem wunderbaren Anblick fällt der - um mit deinen Worten zu sprechen - "nicht so ästhetische Zaun" überhaupt nichts ins Gewicht. Es ist schön, wenn du einen guten Weg gefunden hast für eine gelungene Koexistenz in der Waldeinsamkeit. Ich würde wahrscheinlich ewig lang auf deinem Balkon sitzen und die schönen Tiere beobachten.
    Herzliche Grüße, Margit

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