Freitag, 26. September 2008

Sark.....

....eine von fünf Kanalinseln. Mit 5 qkm ein kleines und feines Stückchen Erde,
Ich war froh, nach einem stürmischen Tag auf See endlich wieder festen Boden unter den Füßen.

Sark erkundet man am Besten zu Fuß oder mit dem Fahrrad. Autos sind nicht erlaubt, nur Traktoren die für alle Transporte genutzt werden. Die unbefestigten Straßen sind extra breit damit die Trecker bequem aneinander vorbeikommen. Selbst der Inseldoktor hat einen Traktor mit eingebauten Blaulicht.


Wie man auf dem Wegweiser sieht sind die Entfernungen gut auf Schusters Rappen zu erreichen.

Von Einheimischen wurden wir freudig begrüßt. Früher war die Insel ein berüchtigtes Seeräubernest.

Auch dieses Kistchen vor der Kirche fand ich bemerkenswert. Ich fühlte mich gleich angesprochen :)


Das Inselgefängnis sah ziemlich friedlich und unbenutzt aus.

"The Village" heißt das Inseldorf und hier sieht man die Shopping Meile mit dem gewaltigen Namen "The Avenue" ;)


Obwohl die Kanalinseln auf dem gleichen Breitengrad liegen wie Heidelberg, hat das Klima mediterranen Einschlag. Die Sonne scheint rund 2000 Stunden im Jahr und der Golfstrom sorgt für milde Temperaturen.

La Coupee, die kleine schmale Landbrücke verbindet Sark mit Little Sark. Rechts und links des Weges fallen die Klippen fast senkrecht ab. Das Geländer ist erst nach 1945 von deutschen Kriegsgefangenen gebaut worden.

Von "Windows In The Rock" hat man einen einmaliger Blick auf die Küstenlinie.


Bei all den Schönheiten zog es mich zu einem bestimmten Ziel auf der Insel.


Die Seigneurie, das Heim des Inselherrn. Das Anwesen gehört zu den schönsten der Kanalinseln und ist seit 1730 das Heim des jeweiligen Inselherrn.



Ich freute mich schon auf den Garten!!!!
Wunderschöne Hortensienbüsche in changierenden Farbtönen vor dem alten Granitgemäuer.

Wenn der Seigneur (M. Beaumont) zu Hause ist, weht die Fahne auf dem Dach des kleinen Herrenhauses.

Im Garten hab ich Ihn dann auch erwischt :)



Der Garten ist ein Traum aus Rosen und Staudenbeeten. Im hinteren Teil gibt es ein Labyrinth und einen Gemüsegarten.







Auch hier wachsen meine geliebten Gänseblümchen.











Die Zeit verging wie im Flug.............


...wir mussten wieder pünktlich an Bord, die Reise ging weiter.


Alle waren vollgepackt mit Eindrücken und Bilder von einer wunderschönen Insel.
Das Wetter war so schön, dass wir es nutzten und Mann/Frau über Bord sprangen. Das Wasser war kristallklar....(und ein wenig frisch) herrlich!!

Freitag, 19. September 2008

Mit dem Wind dem Horizont entgegen...



......eine Woche lang Segel setzen, den Wind, den Regen und die Sonne im Gesicht spüren und die weite des Horizonts vor Augen -

unsere Urlaubsreise beginnt auf der "Zephyr" im Hafen von Cherbourg.




Die Schlafkabinen werden häuslich eingerichtet. Jede Kabine hatte ein winziges Waschbecken....Luxus pur !!!




Am nächsten Morgen, nachdem die Mannschaft (28 Personen) sich ein wenig kennengelernt hat, ging es los.


Schiff ahoi......Leinen los und Segel setzen.........alle packten mit an.




Für uns Segelanfänger und Landratten war es sehr beeindruckend, die Kraft des Windes in den Segeln zu spüren.



So ruhig ging es nicht immer zu.



Windstärke 7 brachte die "Zephir" mächtig ins schwanken.



Helga zeigte sich als erfahrene Steuerfrau.


Nach 7 Std. .......hieß es:" Land in Sicht" :) ....... unser erstes Ziel. Mit dem kleinen Motorboot wurden wir nacheinander zur Insel gefahren.


Wie das "Stückchen Erde" heißt erzähle ich später.