....wir waren doch nur 12 Tage weg ?!
Die Waldeinsamkeit wirkte nach unserer Heimkehr ziemich verwildert, die Natur hat sich innerhalb der wenigen Tagen auf der kleinen Waldlichtung ausgetobt.
Eine Machete wie Tim Smit im "The Lost Garden of Heligan" brauchten wir zum guten Glück noch nicht, aber Handschuhe und Geduld waren von Nöten.

Die Gemeine Waldrebe Cematis vitalba, macht ziemlich viel Arbeit. Wo sie sich einmal gefestigt und verschlungen hat bekommt man sie sehr schwer wieder los und rund herum im Wald wachsen unzählige dieser Lianen.


Auch die Wühler und der unterirdische "Bob Baumeister" nutzten die Gunst der Stunde um noch einen Anbau zu fertigen.

Überall Gräser und Giersch......................und weg damit!!!!

Lissy im Katzendschungel
Am Teichrand blühen Beinwell und Lichtnelken.

Die Hostas sind wieder da!

Die Pflanzen am neu angelegten Pfad sind gut angewachsen.


Den Kräutern hat das trockene und warme Klima sehr gut getan und dank liebevollen HändenY haben die Pflanzen die Trockenheit gut überstanden.

Das Geißblatt Lonicera caprifolium duftet herrlich auch ...

....der Waldphlox
Clouds of Perfume verströmt einen betörenden Duft.
Tingel- Tangel ,der gute Geist des Gartens strahlt Zuversicht aus..."die werden es schon schaffen!"
Das weiße Tränende Herz und die blassgelbe Akelei harmonieren wunderbar zur mandelblättrigen Wolfsmilch Euphorbia amygdaloides.


Auch die Wildbienen und Hummeln sind wieder fleißig.

Bis tief in die Nacht waren wir am Werkeln und zur Belohnung stellte ich mir ein maiduftendes Sräußchen ans Bett.

Schön wieder Zuhause zu sein....gute Nacht!!