Samstag, 1. März 2008

Märzblume


Jetzt sprießen sie wieder in der Waldeinsamkeit!


Der Huflattich (od. Märzblume, Mariaschupf, Sonnentürle,Doktorblume...) schiebt seine weiß- grauen schuppigen Stängel aus dem Waldrandboden. Kleine dottergelbe Blüten zieren diese und geben der Waldeinsamkeit die erste Farbe im Jahr.

Es macht mir viel Freude die goldenen Köpfchen zu sammeln. Sie enthalten heilkräftige Substanzen und sind daher ein uraltes, bewährtes Hausmittel gegen Bronchitis und Husten.
Die etwas später erscheinenden Blätter (ab Mai) enthalten noch mehr Wirkstoffe und schmecken gut im Wildkräutersalat.

Ich trockne die Blüten im Haus an einem luftigen trockenen und kühlen Platz, wichtig ist, dass sie nicht aufeinander liegen.

Die getrockneten Blüten können noch mit anderen Hustenkräuten wie Königskerze , Thymian und Spitzwegerich gemischt werden. Uns schmeckt der Tee auch pur mit Honig gesüßt.

Diese"Goldknöpfe " haben mir schon manche ruhige Nacht geschenkt :),

Kommentare:

  1. Da schreibst über die Märzblume, aber bestimmt hat sie auch schon im Februar geblüht *lach*
    Von Heilkräutern hab ich leider keine Ahnung, da lass ich dann auch lieber die Finger davon!
    Schönen Sonntag!
    LG Lis

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  2. Liebe Heidi,
    also das wusste ich jetzt überhaupt nicht, obwohl ich auch gerne "rumkräutere". Für mich war das jetzt sehr interessant und ich werde mir das aufschreiben, ich lese auch öfter in Kräuterbüchern und trinke hauptsächlich ungesüssten Kräutertee. Seitdem fühle ich mich bestens. Gleichzeitig habe ich auch den Kaffeegenuss drastisch eingeschränkt, bekommt mir wirklich. Auch wichtig zu wissen, dass die Wirksamkeit des Krauts oder Blume sich später dann nochmal verstärkt. Vielen Dank für deine Mühe und gut, dass der Sturm bei dir glimpflich abgegangen ist. Bei uns fielen zwar entlang der A8 etliche Bäume um, aber sonst ist niemandem etwas hier passiert. Liebe Wochenendgrüße auch, Brigitte

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  3. Hallo Heidi,
    das Huflattich-Sammeln für Tee kenne ich noch von meiner Oma aus der Kinderzeit.
    Hier in der Stadt ist das leider nicht mehr möglich, aber dass der Tee immer gut geholfen hat, weiß ich noch genau!
    LG und einen schönen Sonntag noch
    Gabriele

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  4. So viele hübsche Namen hat der Huflattich, das wusste ich gar nicht. Es gibt ihn hier auch häufig, also könnte ich mal einen Versuch mit dem Tee machen, da ich Kräutertee ebenfalls mag...und wenn er dann noch gegen Husten wirken soll, umso besser! Danke für diesen Hinweis!
    Einen angenehmen Sonntag und liebe Grüsse,
    Barbara

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  5. Ich stelle immer wieder neue Seiten bei dir fest! Wie vielseitig orientiert du bist, bewundernswert!
    Liebe Grüße Patrica

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  6. Huflattichtee habe ich auch immer getrunken. Leider ist die Pflanze mittlerweile so eine Seltenheit bei uns, sodass ich die wenigen, die ich noch finde, lieber stehenlasse.
    Liebe Grüße, Margit

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  7. Das Kräutersammeln beginnt ja schon sehr früh bei dir. Aber bei der Waldnähe bist du auch schneller und nah dran. Bisher habe ich die Vogelmiere in den Salat geschnitten, ansonsten magelt es hier noch an frühlingsfrischen Wildkräutern. Dann kommt ja bald der Bärlauch und die Knoblauchsrauke - zwei meiner Lieblings-Wildkräuter. Freut mich, dass ich hier bei dir noch was über das Kräutersammeln dazulernen kann.
    LG
    Rita

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  8. Sehr interessant, dein Bericht. Ich liebe Kräuter auch sehr, aber allzu viele habe ich hier nicht.
    Sigrun

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  9. Ich hoffe, ich habe jetzt nichts überlesen - wie lange trocknest Du diese Blüten? Müssen die richtig strohig durchgetrocknet sein, oder kann man sie auch eher als Tee verwenden?
    Bei uns gibt es durchaus noch Bestände, die nicht gerade direkt am Straßenrand sind.
    Lieber Gruß vom Wurzerl

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  10. Liebe Heidi,
    das ist eine sehr schöne Dokumentation über das Sammeln von Huflattichblüten.
    Huflattich ist ja in letzter Zeit ein bisschen in die Kritik geraten. Es würde mich sehr interessieren, was du darüber denkst.
    Liebe Grüße Anne

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  11. @ Wurzel, bei akutem Husten ich verwende 2 Teelöffel frische oder 1Teelöffel getrocknete Huflattichblüten für den Teeaufguß. Gut durchgetrocknet kann ich sie haltbar machen.

    @ Anne, wie bei jeder Heilkräuterdroge kann ein ZUVIEL schädlich sein, deshalb sollte Huflattich, genau wie Pfefferminze,nicht über längere Zeit und in großen Mengen eingenommen werden.(Vorsicht bei Kindern und Schwangeren!!)
    Am Besten ist es wenn man sich selbst schlau macht(Wikipedia od. M.-L. Kreuther) und nach seinem Empfinden entscheidet.
    Ich kenne die Heilpflanze halt noch von früher und ich nehme sie auch nur in akuten Hustenzeiten, also nicht das ganze Jahr über.

    Liebe grüße Heidi

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  12. Hallo Heidi,
    dass Huflattich gut ist gegen Husten (Hust-Lattich) wusste ich, aber selbst gesammelt habe ich ihn noch nie. Das oberste Foto strahlt mit seiner sonnengelben Farbe soviel Kraft aus, da muss der Huflattich ja gesund sein.
    Herzliche Grüße
    Elke

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