Dienstag, 31. Juli 2007

Beinwell, verry well !!




Beinwell -Symphytum officiale,

wächst bei mir im Wald ausgzeichnet. Die Beinwellblätter können mehrmals im Jahr geerntet werden und eignen sich gut zum Mulchen und für Jauche. Die Blüten locken die Wildbienen an.


Meine Beinwellsalbe:
Geerntet werden die Wurzel im Frühjahr oder im Herbst. Am besten bei einer günstigen Wurzel- Mondphase ( Vollmond).



Die Herstellung einer Salbe ist recht einfach. Ich nehme als Basisstoff Schweineschmalz, weil dieses Fett für unsere Haut sehr verträglich ist. Man kann aber auch Vaseline, Olivenöl mit Bienenwachs (50 ml Öl auf 5 gr. Bienenwachs) oder eine andere fette Substanz nehmen. Die gut gesäuberten und kleingeschnittenen Wurzeln werden in das Fett (das in einem Wasserbad flüssig erwärmt wurde) hineingegeben, das Ganze darf nicht heiß werden. Danach alles abkühlen lassen und nochmals erwärmen, dann die Wurzelstückchen abseihen, in Gläser abfüllen und abkühlen lassen. Im Kühlschrank aufbewahren.
Heilwirkung: das Allantoin ist ein wichtiger Stoff bei der Wundheilung, es ist Knochen und Zellbildend

Mit der Salbe behandele neben anderen Zipperlein auch meinen schmerzhaften "Hallux valgus"( beschreibt die Schiefstellung der Großzehe im Grundgelenk) und bin damit sehr zufrieden.





Kommentare:

  1. Ich mag Beinwell auch sehr gern und habe verschiedene Sorten im Garten. Das mit der Salbe muß ich auch mal ausprobieren.
    LG Bella

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